Bildungsangebote

Durch ein breites Spektrum verschiedenster Vermittlungsangebote bietet das Stadtmuseum DAS TOR einen modernen Zugang zur Geschichte der Stadt Coesfeld und ihrer Umgebung. Geschichte wird erfahren, erlebt und begriffen und das nicht nur chronologisch und in Form von Daten. Die Angebote für Schulklassen aller Schularten sind dabei natürlich altersgerecht und auf den jeweiligen Bildungsstand sowie das Curriculum abgestimmt.

Unsere Programme sind in der Regel für 90 bis 120 Minuten konzipiert. Die Grundlage bildet das Erkunden der Exponate und Themen in den Ausstellungsräumen. Es wird ergänzt durch selbstständiges Erforschen und gemeinsames Erörtern.

Anfrage

Teilen Sie uns gerne mit wenn Sie Interesse haben, uns im Rahmen Ihres Unterrichts zu besuchen:

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Unser außerschulisches Lern- und Bildungsangebot

Programm für Kindergärten

Das Angebot für Kindergärten ist für den Übergang vom Kindergarten in die Schule als erste Möglichkeit der spielerischen Begegnung mit einem Museum gedacht.

Ein eigenes Museum im Schuhkarton

Zeitaufwand: 90 Minuten

Zum Ende der Kindergartenzeit können die Vorschulkinder einen ersten Museumsbesuch machen: Spielerisch lernen sie das Museum kennen und basteln danach ihren ganz eigenen Museumsraum im Schuhkarton. Dafür können sie vorgeschnittene und gedruckte Bilder einzelner Stücke aus der Sammlung nutzen, die sie bunt anmalen und im Schuhkarton platzieren können. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eigene Objekte zu malen und einzubauen. Um ein Herausfallen zu verhindern, werden die Objekte anschließend festgeklebt. Die einzelnen Räume bilden aufeinander gestapelt dann ein ganz besonderes Museum der besuchenden Gruppe.

Programme für Grundschulen

Kulturstrolche-Workshops für Grundschulen buchen Sie bitte weiterhin direkt per E-Mail oder Telefon. Vielen Dank!

Programme für weiterführende Schulen

Inhaltsfeld 2b: Lebenswelten im Mittelalter/Inhaltsfeld 2: Wirtschaft, Arbeit und Konsum

Coesfeld war Teil der Hanse auf dem Landweg. Einige Coesfelder machten dabei sogar Karriere in fernen Städten. Die Schüler:innen beschäftigten sich in der Ausstellung exemplarisch mit Goswin Baumhauers Lebenslauf als Beispiel eines erfolgreichen Mitarbeiters der Hanse. Außerdem lernen sie die Vorschriften und Sitten des Coesfelder Marktes kennen und erhalten einen Einblick in die lokale städtische Gesellschaft des Mittelalters.

Inhaltsfeld: Imperialismus und Erster Weltkrieg

Das Großthema "Erster Weltkrieg" wird lokal erfahrbar durch die Feldpostbriefe eines jungen Soldaten aus Legden. Die Schüler:innen verschaffen sich in den Ausstellungsräumen einen Überblick und nehmen dann gruppenweise eine Detailanalyse der Briefe vor: Mit welcher Stimmung ging der junge Soldat in den Krieg? Welche Erfahrungen machte er dort? Änderten sie seine Sichtweise? Im Plenum werden anschließend die Ergebnisse vorgestellt und kontrastiert.

Inhaltsfeld: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit einem Fragebogen erkunden die Schüler:innen in Kleingruppen nach einer kurzen Einführung zunächst selbständig die relevanten Ausstellungsräume "Nationalsozialismus" und "Jüdisches Leben", die jeweils Coesfeld-Bezüge aufweisen. Danach werden ihre Antworten im Plenum besprochen und eventuelle Fragen geklärt.

Eine Kombination mit einem Besuch der alten Synagoge an einem weiteren Termin ist möglich.

Inhaltsfeld 4/Inhaltsfeld 7

Dieses Thema bietet sich für einen Kurzbesuch im Museum zur Festigung von in der Schule bereits durchgenommenem Stoff an: Anhand von Coesfelder Lokalbeispielen werden innerhalb von 60 oder 90 Minuten die wichtigsten Aspekte der Industrialisierung in Erinnerung gerufen. Die Klasse wird zweigeteilt. Eine Gruppe erarbeitet anhand einer Quelle die Gesichtspunkte, die für und gegen die Anbindung Coesfelds an das Eisenbahnnetz sprachen. Die andere Gruppe festigt ihr Wissen mit Hilfe einer museumspädagogischen Begleitung im Ausstellungsraum. Anschließend wird getauscht und zum Abschluss gibt es auf Wunsch in der Gesamtgruppe Zeit zur Klärung von Fragen.

Weitere Angebote

Im obersten Stockwerk im Turm des Walkenbrückentors befindet sich unser sogenanntes Forscherlabor. Der Raum eignet sich besonders gut für Schulklassen als museumspädagogischer Projekt- und Arbeitsort sowie außerschulisch für kleine Workshops oder Veranstaltungen. Um eigenverantwortliches Arbeiten von Schüler:innen zu fördern ist er unter anderem mit PC-Arbeitsplätzen, Präsentations- und Multimediatechnik, einer kleinen Museumsbibliothek sowie Gruppentischen ausgestattet. Zusätzlich hat man vom Turmzimmer einen wunderbaren Blick über die nähere Umgebung. Für museumspädagogische Projekt- und Nutzungsanfragen kontaktieren Sie uns gerne.

Für Gruppen mit bis zu zehn Kindern im Grundschulalter

Unser Museumsmaskottchen Coelette ist eine rote gefleckte Kuh. Sie begleitet die Kinder in Form eines Kuscheltiers in die Dauerausstellung. Die Stadtentwicklung in der Frühen Neuzeit wird an einzelnen Stationen neben dem Coelette-Aufkleber kindgerecht erklärt. Beim Stadtmodell erfahren die Kinder anschaulich, wie Coesfeld vor langer Zeit aussah.

Für Zuhause basteln wir unsere ganz eigene Kuh Coelette! Mit verschiedenen Materialien wie Stoffen, bunten Pappen und Klebe-Augen schaffen wir eine Collage.

Wir schauen uns die alten Urkunden in der Sammlung an. Was macht sie aus? Sie sind ordentlich und auf Pergament geschrieben. Das können wir doch auch! Als Grundlage brauchen wir besonderes Papier. Das gestalten wir nach unserem eigenen Geschmack – farbig, mit Glitzer oder mit eingelegten Motiven. Zuhause kann das neue Papier für Briefe oder als Wandschmuck verwendet werden.

Im Museum gibt es etwas sehr altes Siegel, das mit nur leichter Veränderung auch heute noch Verwendung findet. Siegel hängen bereits an mittelalterlichen Urkunden. In Form eines Stempels werden sie heutzutage ebenfalls unter wichtige Dokumente gesetzt. Beeindruckender sind die Siegel aus Wachs. Für den Kindergeburtstag gießen wir Siegel in den Formen des Original-Stadtsiegels oder Sekretsiegels aus Gips. Ein Stück Coesfelder Stadtgeschichte für Zuhause!

Für ältere Kinder und Jugendliche:

Die Gruppe trifft auf eine:n Zeitreisende:n. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, aus welcher Zeit sie oder er stammt, indem alle Museumsräume nach Hinweisen durchsucht werden. Hierbei werden einzelne Puzzleteile gesammelt, mit deren Zusammensetzung ein Code zur Schatztruhe im Depot herausgefunden werden kann. Welche Schätze sich darin wohl befinden? Die glücklichen Finder:innen dürfen jede:r einen Teil des Schatzes mit nach Hause nehmen.

Diese Programme eignen sich hervorragend für die Feier eines Kindergeburtstages im Museum. Wenn Sie daran interessiert sind, melden Sie sich gerne bei uns. Im gemeinsamen Gespräch entwickeln wir dann zusammen einen unvergesslichen Tag für Ihr Geburtstagskind und die Gäste!