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Alte Handwerksberufe für Kinder interessant und spannend vermittelt

Den Schüler/innen werden alte Handwerksberufe vorgestellt, die das Leben in einer mittelalterlichen Stadt prägten. Damit die Schüler/innen ein Gespür für die handwerklichen Herausforderungen bekommen, bieten wir das Herstellen von
Papier sowie das Gießen von Siegeln an.

Das Papierschöpfen

Ein Handwerk mit Tradition

Die Erfindung des Papiers gilt als einer der wichtigsten Meilensteine in der Menschheitsgeschichte. Um das einschätzen zu können, wird die Zeit vor der Erfindung des Papiers erläutert. Die Papierherstellung von den Anfängen bis hin zur industriellen Papierherstellung bilden den Schwerpunkt des Angebots.

Max. Teilnehmer/innen:
Klassenstärke / ca. 24 Schüler/innen

Alter:
6 – 9 Jahre

Dauer:
3 UStd.

Ort:
DAS TOR / Forscherlabor

Das Papierschöpfen

Eine praktische Übung

Der Prozess der Papierherstellung durchläuft drei Arbeitsphasen.

  • Zubereitung des Faserbreis
  • Schöpfen des Papiers bis zum
    Pressen
  • Endbearbeitung bis zum gebrauchsfertigen Papier

Alle Schüler/innen werden diese Arbeitsschritte ausprobieren, um am Ende ein fertiges Produkt mitzunehmen.

Max. Teilnehmer/innen:
Klassenstärke / ca. 24 Schüler/innen

Alter:
6 – 9 Jahre

Dauer:
3 UStd.

Ort:
DAS TOR / Museumswerkstatt

Das Stadtarchiv oder:

Urkunden, Dokumente, Papiere für die Nachwelt gesichert


Die Schüler/innen erhalten einen Überblick über die Geschichte der überlieferten Papiere Ihrer Stadt. So wird die Bedeutung der schriftlichen
Überlieferung erfahrbar.

Max. Teilnehmer/innen:
Klassenstärke / ca. 24 Schüler/innen

Alter:
8 – 9 Jahre

Dauer: 2 UStd.

Ort:
Stadtarchiv

Beim Münzmeister in der Werkstatt oder...

Das Gießen von Siegeln - Eine praktische Übung

Die Schüler/innen gießen ihre eigenen Siegel und können diese anschließend mit nach Hause nehmen. Während des Gießens erfahren sie auch einiges über die Gerätschaften und das Handwerk eines Münzmeisters. Sie werden Prägestempel kennen lernen, die für das Prägen von Münzen benutzt wurden.

Max. Teilnehmer/innen:
Klassenstärke / ca. 24 Schüler/innen

Alter:
6 – 9 Jahre

Dauer:
3 UStd.

Ort:
DAS TOR / Museumswerkstatt

Wir lernen die ältesten Siegel der Stadt Coesfeld kennen

Die Schüler/innen erfahren hier kindgerecht, dass die Rechtskraft und Gültigkeit von Urkunden in Coesfeld ab dem ausgehenden 13. Jahrhundert vom Anbringen eines großen wie eines kleinen Siegels abhängig war. Das kleine Siegel mit dem Ochsenkopf entwickelte sich später zum Stadtwappen von Coesfeld.

Das Petschaft vom großen und ältesten Hauptsiegelder Stadt Coesfeld war bereits kurz nach der Stadtwerdung von 1197 gebräuchlich. Es zeigt den hl. Lambertus, den Patron der Stadtkirche. Der hl. Lambertus steht vor der Westseite der Kirche und wird von zwei schlank aufstrebenden romanischen Türmen eingeschlossen. In der einen Hand hält er den Krummstab und die andere Hand zeigt segnend nach oben.

Das Petschaft hat einen Durchmesser von 80 mm.
Die Umschrift lautet:

SANCTUS LAMBERTUS DE CUESFELDE

 

Das Petschaft des kleinen Sekretsiegel mit dem Ochsenkopf stammt aus dem 16. Jahrhundert. Seit dem Mittelalter sind für Coesfeld mehrere Sekretsiegel überliefert, die sich besonders in ihren Umschriften stark unterscheiden. Alle zeigen sie im Siegelbild den Kuhkopf. Die Umschrift auf unserem Petschaft lautet:

SECRETUM BURGENSIUM DE COSFELDE und weist die Coesfelder Bürgerschaft als Träger aus.

Die Schüler/innen werden die alten originalen Petschaften beider Siegel selbst in die Hand
nehmen können.

Max. Teilnehmer/innen:
Klassenstärke / ca. 24 Schüler/innen

Alter:
6 – 9 Jahre / Einführung

Dauer:
2 UStd.

Ort:
DAS TOR / Forscherlabor

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