Archiv

Kann man es jemals „wiedergutmachen“?

„Volksschädlinge“ – eine Spurensuche

Vor der Fassade des schönen Bildes von „Führer“ und „Volksgemeinschaft“ übersehen viele Coesfelder die Verfolgung und Ausgrenzung der politischen und rassischen Gegner, der „Minderwertigen“ und „Gemeinschaftsfremden“.

Die Nationalsozialisten gehen bereits kurz nach ihrer Machtergreifung 1933 rücksichtslos gegen Menschen vor, die nicht ihre politischen, weltanschaulichen oder rassistischen Vorstellungen teilen. Diese „Volksschädlinge“ sind schutzlos der Brutalität und Willkür der neuen Machthaber ausgesetzt.

Die Schüler/innen der Grund- und Leistungskurse Geschichte gehen in der entsprechenden Museumsabteilung auf die Suche nach diesen „Volksschädlingen“, spüren ihre Schicksale auf und gehen der Frage nach: Was ist aus ihnen geworden?

Für die Schüler/innen der Leistungskurse ist dieses Angebot die Einführung in die spätere Recherchearbeit an den historischen Quellen.

Max. Teilnehmer/innen.
15 Schüler/innen

Alter:
Sek. II / Einführung / GKG und LKG

Dauer:
3 UStd.

Ort:
DAS TOR

Was ist aus ihnen geworden?

Die Angebot richtet sich an die Schüler/innen der Leistungskurse Geschichte. Sie werden den Fragen nachgehen: Was ist aus den „Volksschädlingen“ von einst geworden? Wie wurde das Unrecht, das ihnen in der NSZeit widerfahren ist, „wiedergutgemacht“?

Die Schüler/innen bekommen eine Einführung in die Thematik „Wiedergutmachung nach 1945“.

Anschließend erlernen sie den Umgang mit historischen Quellen und recherchieren in kleinen Arbeitsgruppen in den Dokumenten einer Wiedergutmachungsakte aus dem Kreisarchiv zu den gestellten Fragen.

Abschließend wird über die „Forschungsergebnisse“ diskutiert und referiert. Die Ergebnisse werden zusammengefasst und in kleinen Abhandlungen aufbereitet.

Max. Teilnehmer/innen:
15 Schüler/innen

Alter:
Sek. II / LKG

Dauer:
9 – 12 UStd.

Ort:
DAS TOR / Forscherlabor

Das Vermächtnis der Vergangenheit

ITS-Archiv – Auschwitz-Archiv – Buchenwald-Archiv

Die Schüler/innen werden einige der wichtigsten Archive kennen lernen, in denen das Gedächtnis und Vermächtnis unserer Vergangenheit lagert. Es sind die überlieferten Dokumente, die uns heute bei der mühevollen Spurensuche und Recherchearbeit zu den Verfolgten und Opfern des NS-Staates für die historische Forschung offen stehen.

Den Schüler/innen werden viele der Dokumente vorgestellt, die nicht in den Abteilungen im TOR zu sehen sind, ohne die aber die Erarbeitung der meisten Ausstellungsinhalte nicht möglich gewesen wäre.

Max. Teilnehmer/innen:
15 Schüler/innen

Alter:
Sek. II / LKG

Dauer:
6 – 9 UStd.

Ort:
DAS TOR / Forscherlabor

Der Bestand IV im Kreisarchiv Coesfeld

Die Schüler/innen der Grund- und Leistungskurse vertiefen das Gelernte aus den Veranstaltungen im TOR / Forscherlabor im Kreisarchiv.

Sie lernen das Archiv, seine Arbeitsbereiche und vor allem auch seine Bestände kennen. Die Kreisarchivarin Ulla König-Heuer, die die Angebote im TOR und im Forscherlabor mit begleitet hat, führt die Schüler/innen durch das Archiv.

Die Schüler/innen erhalten nun einem Einblick in den gesamten „Bestand IV – Wiedergutmachung: Betreuung der politisch, rassisch und religiös Verfolgten im Kreis Coesfeld“. Sie haben Gelegenheit, offene Fragen zu stellen oder sich Anregungen für einen späteren eigenständigen Archivbesuch zu holen.

Max. Teilnehmer/innen:
15 Schüler/innen

Alter:
Sek. II / GKG und LKG

Dauer:
3 UStd.

Ort:
Kreisarchiv Coesfeld

Aktuell

Die Kulturstrolche treffen Mammut und Urmenschen

Ab sofort sind Begegnungen mit dem Urmenschen im Heimatmuseum in Lette möglich

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Die Kulturstrolche sind wieder im Stadtmuseum DAS TOR

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